...meine Geschichte
Hallo,
mein Name ist Nell. Ich bin eine 5jährige BorderCollie Hündin. Geboren wurde ich am 1.10.2005 auf einem schönen Bauernhof hier in der Nähe. Meine Eltern waren beide rund um die Uhr bei uns.
Im Winter kam eine junge Frau und stand begeistert vor unserer Box. Ich jedoch hatte ein wenig Angst- sicherheitshalber habe ich mich hinter meinen Geschwistern versteckt. Aber irgendwie hat sie mich doch gesehen- sie nahm mich sogar auf dem Arm und ich hatte das Gefühl das sich ab jetzt Einiges in meinem jungen Leben ändern würde.
Tatsächlich- sie nahm mich mit- weg von meinen Eltern und Geschwistern. Auf ihrem Arm habe ich die erste Autofahrt meines Lebens vollbracht. Alleine war es komisch. Es war alles so spannend und neu. Ganz viele Gerüche und alles schien so gefährlich. Zur Sicherheit war der Arm meiner neuen Besitzerin doch gar nicht so schlecht. Mit ihrer Hilfe, einem gemütlichen Kasten mit kuscheliger Decke habe ich die erste Nacht überstanden.
Ständig wurde ich geweckt um nach Draußen in die Kälte gehen zu müssen. Keine Ahnung was das sollte. Wenn ich durch Zufall mal gepinkelt habe hat sich mein Frauchen benommen als ob ich ein ganz toller großer Hund wäre, bei größeren Hinterlassenschafften flippte sie fast aus. Komische Menschen.
Na gut, aber wenn es ihr so eine Freude macht habe ich mich halt nach kurzer Zeit daran gewöhnt immer zu pinkeln wenn es nach draußen ging. Ich mache es jetzt noch so- aber irgendwie ruft es nicht mehr die gleiche Begeisterung bei ihr hervor- wirklich komisch die Menschen.
Ich wuchs und wuchs. Kurz nachdem ich bei ihr war sind wir zu einem Haus gefahren...mittlerweile fand ich Autofahren in meiner Box ganz toll. Dort waren viele andere Hunde und Tiere. Sehr schön- ich war ganz aufgeregt und hätte gerne mit ihnen gespielt. Nach kurzer Wartezeit sind wir alleine in einen Raum gegangen- dort gab es was ganz leckeres aus so einer Tube. Hhmmm- dadurch habe ich kaum den kleinen Pickser im Nacken gemerkt.
Das ging also- gar nicht so schlimm wie die anderen Hunde in dem Raum davor erzählt haben.
Mit meinem Frauchen fahre ich mit zu ihrer Arbeit. Sie fährt auf Höfe und Wiesen wo ganz viele von den großen Tieren auf vier Beinen mit Haaren am Hals und Hintern sind. Dort bearbeitet sie die Hufe der Tieren und ich darf mit den vielen Hunden spielen die dort meistens sind.
Als ich klein war wurde ich auch im Rucksack mitgenommen wenn mein Frauchen sich in ihrer Freizeit auf die Tiere- habe mittlerweile gelernt es sind Pferde- gesetzt hat. Das war ein bißchen schaukelig aber es hat mir viel Spaß gemacht.
In dem Rucksack waren wir auch einmal in einer schönen großen Stadt auf einem Markt. Der Rucksack war wirklich sehr schön- da habe ich mich wohl gefühlt. Leider scheine ich dafür zu groß und schwer geworden zu sein- ich persöhnlich sehe das anders. Aber mein Frauchen spricht da konsequent gegen.
Ebenso das ich zum Frühstück nie am Tisch sitzen soll- dabei bin ich doch so gern mitten dabei. Das ist für mich das abolute Highlight. Am meisten freue ich mich wenn ganz viele Menschen bei uns zu Hause sind und jeder krault mich und ich kann in Ruhe unter dem Wohnzimmertisch liegen.
Besonders gerne gehe ich stunden und tagelang wandern. Sobald mein Rucksack gepackt wird weiß ich was wir vorhaben. Ich war damit schon in vielen Teilen Deutschlands, Österreich und der Schweiz.
Zuhause spiele ich gerne mit meiner besten Freundin Ambra. Sie ist fast genauso schnell wie ich und oftmals gehts es wirklich wild her bei unseren Spielen- aber natürlich nur freundschaftlich.

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